klima fair bessern!

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Hintergrundinfos zu den Auswirkungen des Klimawandels

Auswirkungen des Klimawandels in Österreich

Wetter: Die Durchschnittstemperaturen steigen, die Winter werden generell feuchter und die Sommer trockener. Als Folge des Klimawandels wird es
mehr Wetterextreme geben.

 

Vegetation, Land- und Forstwirtschaft: Häufiger auftretende Ereignisse wie Hochwasser, Hagel oder Stürme können enormen Schaden verursachen. Schädlinge profitieren von der Wärme - zuvor nicht heimische Schädlinge werden zuwandern.

Tourismus: Vor allem der Wintertourismus wird Schwierigkeiten bekommen. Der Druck auf die höher gelegenen Schigebiete wird zunehmen.

Gesundheit der Menschen: Hitzewellen erhöhen die Sterblichkeit besonders bei alten Menschen. Dazu kommt, dass Krankheitserreger, die bisher nur in wärmeren Gebieten vorgekommen sind, auch in Österreich auftauchen.

Wirtschaft: Auswirkungen der Klimaveränderung auf den Wintertourismus und auf die Land- und Forstwirtschaft wird die österreichische Wirtschaft langfristig schädigen.

Foto: Julia Vogt/Pixelio

Auswirkungen des Klimawandels auf Menschen in Entwicklungsländern

Naturkatastrophen: Im Zeitraum von 1990 bis 1998 geschahen 94% der weltgrößten Naturkatastrophen in Entwicklungsländern. In Armut lebende Menschen sind aufgrund von schlechten Unterkünften den Risiken durch Naturkatastrophen stärker ausgesetzt. Menschen in Armut verfügen meist nicht über die Ressourcen, sich angemessen von einer Katastrophe zu erholen, bevor die nächste sie trifft.

Ernährungssicherheit: Die Zahl der unterernährten Menschen wird zunehmen, da steigende Temperaturen bereits jetzt Dürren und Überschwemmungen verursachen. Laut Vorhersagen werden die größten Teile Afrikas Ernterückgänge erleben. Der Regenfeldbau wird in einigen afrikanischen Staaten voraussichtlich einen Rückgang von bis zu 50% verzeichnen müssen.

Wassersicherheit: Der Zugang zu sauberem Wasser verschlechtert sich in vielen Gemeinschaften als Folge des Klimawandels. Der Grund dafür sind Dürren und in niedrig gelegenen Küstengebieten das Eindringen von Salzwasser in die Böden, sodass Trinkwasserbrunnen versalzt werden. Der Weltklimarat schätzt, dass im Jahr 2020 350-600 Millionen Menschen unter Wasserknappheit leiden, wenn nicht drastische Schritte unternommen werden, um diesen Kurs zu ändern.

Gesundheit: Temperaturschwankungen zwischen extremer Hitze oder Kälte verursachen höhere Sterblichkeitsraten durch schwere Krankheiten und der zunehmende Smog hat ernsthafte Folgen für Atemwegserkrankungen. Durchfallerkrankungen, Malaria und Unterernährung durch Proteinmangel allein verursafchten 2002 mehr als 3,3 Millionen tote weltweit, 29% davon in Afrika.

Fotos: DKA, Welthaus Graz